Gehwegaufsteller

Potentielle Kunden neugierig machen

Um vor seinem Laden oder in Ladennähe auf ein oder mehrere Produkte aufmerksam zu machen, empfiehlt sich der Gehwegaufsteller, der auch Kundenstopper genannt wird.
Gehwegaufsteller waren zunächst in Dreieckform aufgestellt, um die Stabilität zu gewährleisten, und meist zusammenklappbar. Seit einiger Zeit gibt es jedoch auch senkrecht stehende Gehwegaufsteller, die auf einem stabilen Ständer angebracht sind. Bei beiden Varianten können Informationen auf beiden Seiten angebracht werden, um potentielle Kunden aus beiden Laufrichtungen auf das Ladenlokal aufmerksam zu machen.
Die wohl bekanntesten Gehwegaufsteller finden sich vor Gaststätten. Diese sind in der Regel aus Plastik oder Schiefer, sodass sie mit Kreide beschrieben werden können, die sich auch leicht wieder entfernen läßt. Dies ist besonders bei sich täglich ändernden Mittagstisch nützlich.
Weiterhin gibt es Gehwegaufsteller, deren Rahmen aus Aluminium besteht. Der Unterschied zum klassischen Gehwegaufsteller besteht darin, dass die Werbefläche nicht beschrieben wird, sondern die Werbebotschaft auf Papier gedruckt in den Rahmen geklemmt wird. Meist wird das Papier noch mit einer Plexiglasscheibe abgedeckt, die ebenso in den Rahmen geklemmt werden kann. Diese Gehwegaufsteller werden auch Plakatwechselrahmen genannt. Solche Modelle finden sich zum Beispiel vor Supermärkten, die ihre aktuellen Angebote wöchentlich wechseln.
Plakatwechselrahmen sind für DIN A 1 Formate ausgerichtet.
Bei solchen Wechselrahmen lohnt es sich stets darauf zu achten, ob das Material auch wetterbeständig ist. Denn ein Kundenstopper den man ständig rein holen muss, verliert schnell an Effektivität. Ein guter Plakatwechselrahmen ist wetterbeständig und verfügt über einen integriertem Wasserablauf. Bei der Abdeckung sollte es sich um eine UV-Stabilisierte Antireflex Schutzfolie handeln. Somit ist neben dem Schutz des Plakates auch bei schlechten Lichteinfall eine gute Sicht auf die Werbebotschaft gewährleistet.
Der gute Plakatwechselrahmen bietet zudem die Möglichkeit, dass man seine Beine mit Sand befüllen kann. Die Standfestigkeit erhöht sich so auch bei stärkeren Wind um ein vielfaches.
Eine weitere Variante des Gehwegaufsteller sind die Prospektständer. Auch diese können vor Läden aufgestellt werden, werden dann aber mit Prospekten zur Selbstbedienung gefüllt. Neuere Prospektständer sind "mehrstöckig", können also mit verschiedenen Prospekten gefüllt werden. Im Gegensatz zum Plakatwechselrahmen hat der Prospektständer weniger die Aufgabe Kunden zu stoppen und zum Eintritt in das Ladenlokal zu bewegen, als ihn zügig mit Informationen zu versorgen, die dann später, zum Beispiel zu Hause, abgerufen werden können.
Stellt man den Kundenstopper nicht auf seinem Privatgelände sondern auf einem öffentlichen Gehweg ab, bedarf es der Genehmigung der jeweiligen Ordnungsbehörde.
Je nach Straßenordnung ist das öffentliche Verteilen von Prospekten, Flyern und Werbezetteln untersagt, sodass der Prospektständer nicht auf öffentlichen Gehwegen abgestellt werden sollte.